Paradieskörner Melegueta Pfeffer Guineapfeffer, sind die Samen eines Ingwergewächses (Aframomum melegueta), das im tropischen Westafrika beheimatet ist.
Zu den Hauptanbaugebieten gehört auch die Küstenregion an Golf von Guinea, woher auch der Name Guineapfeffer kommt.
Das würzige, fruchtige Aroma geht einher mit deutlichen Zitrusnoten und markantem, floralem Duft nach Lavendel und Wacholder, der sich beim Zerreiben verstärkt und leicht holzige Noten freisetzt.
Die Kombination aus milder Schärfe und floralen Noten wird in der Küche besonders geschätzt.
Fleisch und Fisch :
Paradieskörner eignen sich hervorragend zum Würzen von Lamm, Geflügel und Wild. Ein besonderes Highlight ist ihre Verwendung bei gebratenem Thunfisch oder zum beizen von Lachs.
Gemüse und Eintöpfe:
Das Gewürz verfeinert Wurzelgemüse (Kartoffeln, Kürbis), Auberginen sowie Eintöpfe mit Kokosmilch und Currys.
Desserts:
Durch ihre süßlich-würzigen Nuancen passen sie zu dunkler Schokolade, Vanillepudding und Obstspeisen.
Das sollte man wissen:
Ganze Paradieskörner (auch bekannt als Guineapfeffer oder Malagetta Pfeffer) riechen im Ganzen, unbeschädigten Zustand tatsächlich fast gar nicht oder nur extrem schwach.
Das ist aber völlig normal und kein Zeichen dafür, dass das Gewürz alt oder schlecht ist!
Warum riecht man fast nichts?
Die Aromastoffe (ätherische Öle wie Paradol und Gingerol) sind im Inneren des harten, samenartigen Korns eingeschlossen. Die äußere Schale schützt diese Öle vor dem Verflüchtigen.
So setzen Sie das Aroma frei:
Wenn Sie den typischen Duft und Geschmack erleben wollen, müssen Sie die Körner aufbrechen. Entweder durch Mörsern oder Mahlen: Sobald Sie die Körner im Mörser zerstoßen oder in einer Gewürzmühle mahlen, entfaltet sich sofort ein intensiver, komplexer Duft.






